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kardiologische und internistische Überweisungspraxis

Die Mitarbeiter der Tierarztpraxis am Wandlitzsee wünschen Ihnen und Ihrem Vierbeiner frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage sowie einen angenehmen Jahreswechsel 2017/2018.

Notfallversorgung bei Kleintieren

Für den Laien ist es nicht immer einfach, genau zu erkennen, wann ein Tier ernsthaft erkrankt ist oder sich in akuter Lebensgefahr befindet.
Daher kann es hilfreich sein, auf einige Symptome zu achten, die gegebenenfalls auf einen Notfall schließen lassen:

  • Atemnot mit und ohne Husten
  • starke unstillbare Blutungen
  • Blasse Schleimhäute weisen auf einen Schock hin
  • Fieber bzw. Untertemperatur (über 39,5 und unter 37,0 °C)
  • Apathie / Bewusstlosigkeit
  • Krämpfe
  • Lähmungen
  • aufgeblähter Bauch, Kolik (Bauchkrämpfe)
  • heftiges Erbrechen und starker Durchfall
  • Harndrang ohne Harnabsatz
  • plötzlich auftretende hochgradige Lahmheit
  • Aufnahme von Giftstoffen

Der oberste Grundsatz muss sein: Wenn Zweifel bestehen, ob es sich um einen Notfall handelt und ob umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden muss, dann sollte der Tierbesitzer einen telefonischen Rat beim Tierarzt einholen.
Ist der Haustierarzt nicht zu erreichen (nachts, am Wochenende, an Feiertagen), dann kann der diensthabende  Bereitschaftstierarzt der Region Barnim angerufen und/ oder aufgesucht werden.
Jeweils für eine Woche (von Freitag 19.00 Uhr bis Donnerstag der kommenden Woche) sind Tierärzte der Region für den tierärztlichen Notdienst eingeteilt.
Die Namen und Teleonnummern der jeweiligen Bereitschaftstierärzte werden vom Veterinäramt Barmin veröffentlicht
(http://www.barnim.de/verwaltung-politik/aemter-leistungen/dienstleistung/bereitschaftsdienst-der-niedergelassenen-tieraerzte-im-nieder-und-oberbarnim.html).
Weiterhin werden die Angaben zum tierärztlichen Notdienstes in der Tagespresse (z. B. „MOZ“, „Märkischer Sonntag“) bekannt gegeben.
Weitere wichtige Adressen für die Nothilfe bei Tieren sind die verschiedenen Tierkliniken in Berlin und Umgebung, die immer (an 365 Tagen des Jahres)  einen 24-Stunden Notdienst anbieten.
Eine Versorgung des Tieres zu Hause ist nicht anzuraten. Die notwendigen Geräte für eine optimale Notfallversorgung stehen dann nicht zur Verfügung.
Nach Unfällen z.B. ist Röntgen und/oder Ultraschall meistens unerlässlich, oder das Tier muss beatmet werden. Auch wichtige Laboruntersuchungen sind zu Hause nicht möglich.
Halten Sie, z. B. im Handyspeicher, immer die notwendigen Telefonnummern (Haustierarzt, tierärztlicher Notdienst) bereit und auch Stift und Papier, falls Sie in eine Ihnen unbekannte Praxis fahren
müssen, um den Weg zu notieren! Schildern Sie dem Tierarzt kurz, welche Probleme Ihr Hund hat. Seit wann zeigt er sie und wird der Zustand des Hundes besser oder schlechter?
Natürlich gilt immer der Grundsatz, das Tier möglichst zu schonen. Meistens sind aber Transport und Behandlung unumgänglich. Dafür sollte man einige Handgriffe kennen,
die einen schonenden Transport ermöglichen und die auch ganz wichtig für die eigene Sicherheit sind. Ein kranker oder verletzter Hund reagiert manchmal aggressiver als ein gesunder Hund.
Auch der eigene Hund kann, wenn er starke Schmerzen hat oder im Schock ist, seinen Besitzer/seiner Besitzerin beißen.