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kardiologische und internistische Überweisungspraxis

Die Mitarbeiter der Tierarztpraxis am Wandlitzsee wünschen Ihnen und Ihrem Vierbeiner frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage sowie einen angenehmen Jahreswechsel 2017/2018.

Tierische Reisevorbereitungen für den Süden

Zunächst wäre es ratsam, sich bei seinem Tierarzt über die Einfuhrbestimmung des Urlaubslandes zu informieren. In der EU dürfen Hunde nur mit einem speziellen Heimtierausweis über Landesgrenzen verbracht werden.
Dieser ist nur gültig mit der entsprechenden Kennzeichnung Ihres Tieres durch einen Mikrochip, der unter die Haut appliziert wird. Bei Reisen in bestimmte Nicht-EU-Länder ist vor Reiseantritt der Antikörpernachweis für Tollwut zu erbringen.
Im Zuge der optimalen Reisevorbereitungen empfehlen wir, seinen Haustierarzt aufzusuchen  und den Gesundheitszustand sowie den Impfstatus seines Tieres überprüfen zu lassen.

Ein aktueller Impfschutz ist zum einen erforderlich, da in diesen Ländern der Infektionsdruck durch die frei lebenden ungeimpften Straßentiere groß ist und weil er zum anderen teilweise für die Einreise ins Ausland und für die Wiedereinreise nach Deutschland wichtig wird.
Sollte doch etwas im Urlaub passieren, ist es immer gut, eine kleine Reiseapotheke dabei zu haben. Medikamente gegen Durchfall, Schmerzen, Übelkeit sowie Materialien zur Erstversorgung kleinerer Verletzungen wären  wünschenswert.
Auch die spezielle Dosierung der Medikamente sollten Sie vorab mit Ihrem Tierarzt besprochen werden.
Für den Fall, dass es doch einen größeren Notfall gibt, könnte man schon im Vorfeld einen Tierarzt am Urlaubsziel ausfindig machen und die Kontaktdaten der Notfallapotheke hinzufügen.
Im Mittelmeerraum werden viele Infektionskrankheiten durch Insekten übertragen, daher ist es ratsam, kurz vor der Abreise den Hund mit einem Präparat zur Abwehr von Zecken, Flöhe, Mücken und Fliegen zu behandeln.
Diese gibt es in Ampullenform zum einmaligen auftragen auf die Haut oder als Halsband, welches den Wirkstoff nach und nach freisetzt.
Es gibt viele verschiedene Produkte. Auch hier sollte der Haustierarzt der Ansprechpartner sein, um das passende Präparat zu finden.
Außerdem ist es günstig, den Hund im Urlaub in der Dämmerung, Abends und Nachts drinnen zu lassen, da zu diesen Zeiten die Mücken besonders aktiv sind.
Weiterhin ist es wichtig, auf Gaze vor den Fenstern zu achten. Die so genannte Sandfliege oder Schmetterlingsmücke überträgt die bei allen Hundehaltern gefürchtete Leishmaniose.
Diese Infektionskrankheit kann erst Jahre nach der Infektion mit unterschiedlichsten Symptomen ausbrechen und sogar zum Tod des Tieres führen.
Für diejenigen, die regelmäßig mit Hunden in den Süden reisen, gibt es neuerdings eine Impfung gegen Leishmaniose.
Diese Impfung kann die Präparate zur Abwehr von Parasiten jedoch nicht ersetzen, da noch etliche andere Krankheiten durch Insekten übertragen werden können.

Vor und nach der Reise empfiehlt es sich, eine Wurmkur durchzuführen. Eine weitere Bedrohung für ihr Tier ist die Herzwurmerkrankung.
So kann der Hund durch Stechmücken mit Herzwürmern infiziert werden, die man leider erst lange nach der Infektion, nämlich sechs Monate nach dem Urlaub, sicher nachweisen kann und dann eine lang andauernde Behandlung nach sich ziehen.
Zur Prophylaxe kann man den Hund mit Ivermectin oder Selamectin behandeln, deren Wirkung hält ca. vier Wochen an. Dauert die Reise länger, wäre es angemessen, ein solches Präparat zur erneuten  Anwendung mitzuführen.